Ratgeber

Vinylboden kaufen: 7 Tipps für den optimalen Bodenbelag

Vinylböden werden bereits seit langer Zeit in Gewerbeeinrichtungen genutzt. Nunmehr verbreitet sich der beliebte PVC-Boden immer mehr auch in privaten Haushalten - z.B. als schicker Designboden. Vinyl löst nach und nach Laminat und Co ab. Ein Vinylboden ist in vielen Bereichen von Vorteil. So ist er unter anderem

  • hochwertig
  • strapazierfähig
  • pflegeleicht

Bei einem Bodenbelag aus Vinyl ist das Verlegen sehr leicht. Dies gilt sowohl für Klebevinyl als auch Klick-Vinyl.
Im Vergleich zu einer Fliese fühlt sich eine Oberfläche aus Vinyl deutlich wärmer an. Darüber hinaus ist der Boden elastischer, sodass weniger Gehgeräusche entstehen.



Vielfalt in Design und Optik

Wer sich für das Verlegen eines Vinylbodens entschieden hat, verfügt über eine große Auswahl an verschiedenen Produkten. Ein attraktiver Designboden lässt sich für jede Art von Raum und Einrichtungsstil finden. Ob Dielendesign, realistische Holzoptik, darunter Eiche und Natur, oder farbenfroh mit verschiedensten Mustern - das Angebot ist vielfältig. Sowohl off- als auch online. Weiterhin gibt es Unterschiede in der Stärke, die je nach Höhe der Belastung des Bodens ausgewählt wird. Wir haben einige Tipps rund um Vinylböden zusammengestellt.

 



Tipp 1: Untergrund für den Vinylboden

Wichtig beim Verlegen von Vinyl ist, dass der Untergrund eben, sauber und trocken ist. Nicht immer muss der Altbelag entfernt werden. Verbleibt dieser, darf jedoch eine Ebenheitstoleranz von drei Millimetern pro Meter nicht überschritten werden. Ein Teppichboden ist als unterer Bodenbelag zu weich, weshalb er vor der Verlegung eines Vinylbodens entfernt werden sollte. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Klick-Vinyl beschädigt wird und es seine Stabilität verliert. Weiterhin ist eine vollflächige Verklebung in der Regel nicht möglich.

 

Tipp 2: Akklimatisierung

Bevor Vinylböden verlegt werden, sollten sie sich akklimatisieren können. Bestenfalls bewahrt man sie mindestens 48 Stunden zuvor in dem Raum auf, für den der Boden bestimmt ist. Als optimale Luftfeuchtigkeit gelten 35 bis 60 Prozent, ein Minimum von 17° Celsius als Raumtemperatur wird empfohlen. Die Akklimatisierung ist von Bedeutung, da ansonsten die Gefahr einer späteren Bildung von Fugen im Bodenbelag besteht.  Sie sollte sowohl für die Klebevariante von Vinyl als auch das schwimmende Verlegen vorgenommen werden.

 


Tipp 3: Fußbodenheizung

Wer Vinylboden auf eine Fußbodenheizung verlegen möchte, sollte auf den Wärmedurchlasswiderstand achten. Dieser wird mit m²K/W bezeichnet und sollte nicht über 0,15 liegen. Je höher der Wert ist, desto weniger effizient kann die Fußbodenheizung unter dem Bodenbelag arbeiten. Mit einzurechnen ist auch ein eventuell verbleibender Altboden, der die Stärke noch einmal erhöht. Damit Vinylböden nicht durch eine zu hohe Wärme beschädigt werden, ist es von Vorteil, wenn die Oberfläche nicht mehr als 28° Celsius aufweisen.

 

Tipp 4: Vinyl auf Trägerplatte

Vinyl mit HDF-Trägern wurde vor allem für das Verlegen auf Fliesen und anderen Altböden konzipiert. Der Name steht für eine Vinyl-Deckschicht, die direkt auf einer HDF-Trägerplatte aufgebracht wird. Da dieser Boden schwimmend verlegt wird sind keinerlei Klebstoffe nötig. Der Vinylboden erhält eine zusätzliche Aufbauhöhe. Diese führt zu einer Kaschierung von Unebenheiten und außerdem zu einer noch höheren Trittschalldämmung des Bodenbelags. Soll eine Leiste das Gesamtbild abrunden, darf diese ausschließlich an der Wand befestigt werden.

 


Tipp 5: Vinylböden - Begehbarkeit

Ein Klick-System, wie von Laminat bekannt, ist direkt nach dem Verlegen begehbar. Circa zwölf Stunden sollte man warten, kommt Klebevinyl zum Einsatz. Um Beschädigungen durch Verunreinigungen zu vermeiden, erfolgt nach Abschluss der Verlegearbeit eine einfache Grundreinigung. Bestenfalls nutzt man einen weichen Besen, mit dem etwaig vorhandene Steinchen, Sand oder Späne leicht entfernt werden können.

 

Tipp 6: Beugen Sie Schimmel effektiv vor

Überschlagen Sie die Kosten für den Dachausbau, berücksichtigen Sie die Anpassung der Fensterlaibungen. Diese benötigen eine zusätzliche Dämmschicht, damit die Dämmung jener von Dach und Wänden entspricht. Andernfalls gelangt Wasserdampf aus der Raumluft an die Laibungen und durchfeuchtet die angrenzende Dämmung. Für Schimmelsporen stellt dieses Szenario ein gefundenes Fressen dar. Übrigens: Lassen Sie einen neuen Anschluss legen, eignet sich die zusätzliche Isolierschicht hervorragend als Blende.


Tipp 7: Pflege von Vinyl

Die dauerhafte Pflege von Vinyl ist so leicht, wie die Pflege von Laminat: regelmäßiges Absaugen und nebelfeuchtes Wischen mit handelsüblichen Neutral- oder Allzweckreinigern reichen aus.

Haben Sie Fragen dazu, was der optimale Bodenbelag für Sie ist? Wir beraten Sie gern! Setzen Sie sich einfach über unsere Kontaktseite mit uns in Verbindung!