Ratgeber


Garten neu gestalten: Diese Stilrichtungen sind angesagt

Die Neugestaltung eines Gartens ist eine umfangreiche, jedoch überaus lohnenswerte Aufgabe. Ganz nach Ihrem eigenen Geschmack können Sie wunderschöne, individuelle Kreationen erschaffen. Am Ende steht eine faszinierende Ruhe Oase, die zudem mit ihrer Attraktivität beeindruckt. Damit Sie diese ohne neugierige Blicke intensiv genießen können, spielt auch die Grundstückseinfassung eine Rolle.

Zu den zeitgemäßen, schicken Varianten zählen Gabionen, die mit ihrer natürlichen Ausstrahlung beeindrucken. Vorteilhaft ist der leichte Aufbau.

Zurzeit erfreuen sich fünf Stilrichtungen bei der Gartengestaltung großer Beliebtheit:
 

  • Naturgarten
  • Bauerngarten
  • Steingarten
  • Mediterraner Garten
  • Japanischer Garten



Der Naturgarten: Natürlichkeit ist Trumpf

Sie stellen sich vielleicht vor, dass ein Naturgarten wild und ungezähmt ist. Wenn Sie sich jedoch mit diesem Thema beschäftigen, wissen Sie, dass auch ein naturnah gestaltetes Grundstück durchaus sorgfältig geplant und gestaltet werden sollte. So geht es beispielsweise darum, Lebensraum für Insekten, Eidechsen, Fledermäuse und Vögel zu schaffen. Insbesondere heimische Pflanzen eigenen sich für einen anziehenden Naturgarten.

Zu den blühenden Schönheiten gehört unter anderem die leuchtend gelbe Iris, die sich besonders an einem Gartenteich oder Steinbecken mit kleinen Fontänen wohlfühlt. Für ein blau-violettes Farbenmeer sorgt die Sibirische Schwertlilie, die schon vor langer Zeit in Deutschland Fuß gefasst hat.

Der Bauerngarten: Selbstversorgung inklusive

Die ländliche Gestaltung des Gartens verzaubert nicht nur mit vielen Blumen und Holzelementen, sondern außerdem mit zahlreichen Nutzpflanzen. Den Bauerngarten zeichnen verträgliche Pflanzengemeinschaften aus. Die klassische Kreation ist eine quadratische oder rechteckige Form, meist in Kombination mit einem Wegekreuz. Für den Mittelpunkt bietet sich beispielsweise ein Obstbaum an. Wege aus Steinen oder Klinkern sorgen für ein harmonisches Gesamtbild. In einem der zahlreichen Fachgeschäfte von Baustoff Brandes stehen Ihnen unsere Experten gerne bei der Auswahl passender Materialien zur Seite.

Für die Anpflanzung kommen vor allem Kräuter, Gemüse und Beerensträucher infrage. Zu einer faszinierenden Farbenprächtigkeit tragen Blumen wie Dahlien, Flieder, Herbstanemonen und Veilchen bei. Eine bunte Mischung ergibt einen fast ganzjährigen Blütengenuss.


Der Steingarten: naturnah und vielfältig

Natursteine werden bereits seit Jahrhunderten in der Landwirtschaft zur Abgrenzung von Feldern oder dem Anlegen von Terrassen an Hanggrundstücken genutzt. Sie überzeugen mit Langlebigkeit sowie einer großen Farb- und Formvielfalt. Zur charakteristischen Gartengestaltung integriert man insbesondere alpine Pflanzen wie das charmante Alpen-Edelweiß oder die Glockenblume. Es gibt viele verschiedene Steinarten, die sich für einen Steingarten anbieten:

  • Dolomit
  • Gneis
  • Granit
  • Kalk- sowie Sandstein
  • Schiefer

Wenn Sie kleine, farbenfrohe Wege zwischen den Stein- und Blumenbeeten anlegen möchten, können Sie auf eingefärbte Zierkiesel zurückgreifen. Sie eignen sich perfekt zur Akzentsetzung und tragen zu sehenswerten Farbeffekten bei.


Der mediterrane Garten: südliche Atmosphäre

Die mediterrane Gartengestaltung ist geprägt von Feigen, Oleander, Olivenbäumen, Palmen, Zitrusgewächsen und Zypressen. Im Sommer gedeihen sie auch bei uns bestens. Für harte Winter sind sie jedoch nicht geeignet. Eine Lösung ist die Kübelbepflanzung. So lässt sich das attraktive Grün leicht an einem kältegeschützten Platz für einige Monate unterbringen.

Es gibt aber auch viele Pflanzen, wie Pinien, Hanf- und Zwergpalmen, Mönchspfeffer und die kretische Dattelpalme, die winterfest sind. Mit mediterranen Kräutern aus südlichen Gefilden, darunter Thymian, Basilikum, Oregano und Lavendel, kommen Sie in den Genuss herrlicher Düfte. Perfekt passende Materialien sind beispielsweise Natursteine, Platten und Trockenmauern.

Der japanische Garten: ein harmonischer, meditativer Ort

Zu seinen prägenden Elementen zählen zarte Bäume, leise plätscherndes Wasser, weiches Moos und naturbelassene Steine. Der japanische Garten besticht durch seine Schlichtheit - und trotzdem erfordert die Gestaltung Ihr künstlerisches Geschick. Senken und kleine Hügel sollten ebenso beinhaltet sein, wie Teiche und Wasserläufe. Außerdem symbolisieren japanisch gestaltete Kiesbeete, die wellenförmig geharkt werden, Wasser.

Viel Grün gehört in einen japanischen Garten: Farne, Gräser, flachwüchsige Stauden und niedrige Bambusarten eignen sich perfekt. Farbenfrohe Pflanzen, wie zum Beispiel Kirschbäume und Kamelien sollten Sie dagegen sparsam einzusetzen.