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Sonderöffnungszeiten - Dezember


Freitag, den 06.12.2019 - ab 12:00 Uhr wegen Inventur geschlossen

Samstag, den 07.12.2019 - wegen Inventur geschlossen

Montag, den 23.12.2019 - 07:00 – 14:00 Uhr geöffnet

Feiertage (24.-26.12.2019) - geschlossen

Freitag, den 27.12.2019 - 07:00 – 18:00 Uhr geöffnet

Montag, den 30.12.2019 - 7:00 – 14:00 Uhr geöffnet

Dienstag, den 31.12.2019 - geschlossen


ab 1.1.2020 ändern sich am Standort Peine die Öffnungszeiten wie folgt


Winterzeit: Montag - Freitag 07.00 Uhr – 18.00 Uhr, Samstag 07.00 Uhr – 13:00 Uhr

Sommerzeit: Montag - Freitag 06.30 Uhr – 18.00 Uhr, Samstag 07.00 Uhr – 13:00 Uhr


Der Dachausbau: 7 Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung

Ein ungenutzter Dachboden ist für kreative Bauherren eine wahrhaftige Inspirationsquelle. Immerhin können Sie mit dem zusätzlichen Wohnraum die eigenen vier Wände erweitern und sich langgehegte Träume erfüllen. Wie wäre es da beispielsweise mit einem lichtdurchfluteten Arbeitszimmer oder einem Teenie-Zimmer für den Nachwuchs? Ob Hobbyraum oder ein zweites Wohnzimmer – bevor Sie Ihren neuen Wohnraum genießen können, kommt die Arbeit in Form des Dachausbaus. Mit unseren sieben einfachen Tipps setzen Sie den Umbau problemlos in die Tat



Tipp 1: Prüfen Sie den Dachstuhl

Bevor Sie Ihr Dachgeschoss ausbauen können, gilt es, einen Blick auf den Dachstuhl zu werfen. Dieser übernimmt beim Dachausbau wortwörtlich eine tragende Rolle. Eine professionelle Prüfung durch das Bauamt kann klären, ob der Dachstuhl nicht nur sich selbst, sondern auch zusätzliche Lasten trägt. Diese entstehen beispielsweise durch die Schalung und die Wärmedämmung. Möchten Sie den Dachstuhl selbstständig checken, begutachten Sie die Auflagepunkte. Bedenken Sie jedoch, dass nur Fachleute die Anzeichen für Bauschäden erkennen können. Bemerken Sie jedoch Holzmehl auf dem Boden oder an tragenden Balken, kann ein Holzwurm dahinterstecken. Dank des kleinen Lästlings ist das Material marode und bedarf einer Reparatur. Damit Ihr Dachboden sich als Wohnraum eignet, muss zudem eine lückenlose Deckung gegeben sein.

Tipp 2: Berücksichtigen Sie Grundfläche und Raumhöhe

Damit Ihr Dachraum die von Ihnen gewünschte Form annimmt, messen Sie noch vor Beginn der Arbeiten die Grundfläche und die Raumhöhe aus. Bei der Raumgestaltung überlegen Sie zunächst, ob Sie den neuen Wohnraum mit Massiv- oder Leichtbauwänden aufteilen möchten. Ob Sie die Trennwände tatsächlich benötigen, hängt von der Größe des Dachbodens ab. Beachten Sie, dass die Raumhöhe bei über 50 Prozent der Wohnfläche bei mindestens 2,30 Metern liegen sollte. Die Messwerte geben Ihnen eine Orientierung zu Menge und Zuschnitt des benötigten Materials. Wir von Baustoff Brandes informieren Sie auch über die passenden Dämmsysteme, damit weder Kälte noch Nässe in den neuen Wohnraum gelangen. Auch im Rahmen einer Dachsanierung kann es sich lohnen, über eine Erneuerung der Dämmung nachzudenken.


Tipp 3: Wählen Sie geeignete Dämmmaterialien

Moderne Dämmmaterialien isolieren Ihre vier Wände, sodass keine Energie verloren geht. Möchten Sie aus dem Dachgeschoss ein Wohn- oder Schlafzimmer gestalten, sollten Sie das Praktische mit dem Schönen verbinden. Als Baumaterial stellen beispielsweise Massivholzplatten eine ausgezeichnete Wahl dar. Sie kombinieren wohnklimatische und ökologische Vorzüge und punkten gleichzeitig mit ihrer Stabilität. Aufgrund ihres dekorativen Aussehens eignen sie sich hervorragend für die Wand- und Deckenbekleidung. Auf dem Boden verlegen Sie beispielsweise Parkett oder Laminat in Holzoptik. Achten Sie darauf, dass beide Materialien empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren.



Tipp 4: Achten Sie auf eine gute Innen- und Außendämmung

Eine wirksame Dämmung sorgt dafür, dass die Wärme drinnen und die Kälte draußen bleibt. Bei älteren Dachböden befindet sich zwischen den Sparren eine betagte Dämmschicht. Diese reicht oftmals nicht aus, um eine Wohlfühlatmosphäre aufkommen zu lassen. Ist die Altdämmung noch intakt, können Sie problemlos aufrüsten. Zu dem Zweck bringen Sie auf der Unterseite der Dachsparren eine Konterlattung an. In die entstehenden Zwischenräume füllen Sie Dämmfilze oder Dämmplatten


Tipp 5: Geben Sie Kältebrücken keine Chance

Achten Sie auf eine präzise Arbeitsweise, damit keine Freiflächen übrig bleiben. Aus diesen entwickeln sich Kältebrücken, die neben Zugluft auch Feuchtigkeit in den neuen Wohnraum lassen. Bildet sich eine Kältebrücke, entweicht die Wärme schneller als in angrenzenden Bereichen. Durch die kondensierende Luftfeuchtigkeit droht die Bildung feuchter Stellen, an denen auf die Dauer Schimmel entsteht. Auch erfahrene Heimwerker profitieren daher beim Dämmen von der Hilfe eines professionellen Handwerkers. Nach der Grunddämmung können Sie den Ausbau mit Profilhölzern oder Gipskartonplatten bekleiden.

Tipp 6: Beugen Sie Schimmel effektiv vor

Überschlagen Sie die Kosten für den Dachausbau, berücksichtigen Sie die Anpassung der Fensterlaibungen. Diese benötigen eine zusätzliche Dämmschicht, damit die Dämmung jener von Dach und Wänden entspricht. Andernfalls gelangt Wasserdampf aus der Raumluft an die Laibungen und durchfeuchtet die angrenzende Dämmung. Für Schimmelsporen stellt dieses Szenario ein gefundenes Fressen dar. Übrigens: Lassen Sie einen neuen Anschluss legen, eignet sich die zusätzliche Isolierschicht hervorragend als Blende.

Tipp 7: Gestalten Sie lichtdurchflutete Räume

Damit aus einem dunklen Speicher ein angenehmer Wohnraum wird, bedarf es einer Fensterfront. Da bei den meisten Dachböden schräge Wände keine Seltenheit darstellen, sollten Sie direkt nach Dachfenstern Ausschau halten. Bedenken Sie, dass diese in der Gesamtbreite über die Hälfte der Wohnraumbreite einnehmen sollten. Sie können die Fenster nebeneinander oder übereinander als Kassetten anordnen. Dabei empfiehlt es sich, die Fensterunterkante knapp oberhalb des Fußbodens zu platzieren, wenn Sie einen guten Ausblick wünschen. Ist Ihnen Helligkeit wichtig, gilt: Je höher die Fenster liegen, desto mehr Licht gelangt in den Raum. Ein besonderes Highlight stellen Überfirstverglasungen dar.