Bild: Drainagerohr

Tiefbau, Versorgung und Entsorgung

Bild: Entwässerungsrinne
Tiefbau, Versorgung und Entsorgung
Bild: Drainagerohr
Tiefbau, Versorgung und Entsorgung
Bild: Tiefbau, Versorgung und Entwässerung
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Schachtsysteme für Abwasser - Einbau, Material und mehr

Die Anforderungen an das Abwassersystem eines Hauses sind hoch. Es gehört viel Erfahrung dazu, das Leiten des Wassers vom Gebäude über das Grundstück bis zur Kanalisation reibungslos zu gewährleisten. Bei Baustoff Brandes beraten wir Sie umfangreich über die Themen Entwässerung, Kanalsysteme und Anschlüsse ,Leitungen und Schächte.



Der Revisionsschacht

Der Revisionsschacht, auch Kontrollschacht genannt, wird für die unkomplizierte Wartung und Instandhaltung der Entwässerungsanlage eingesetzt. Auf einem Grundstück stellt er den ersten erforderlichen Schacht innerhalb der Grundstücksgrenze dar. Wichtige Punkte in Bezug auf den Revisionsschacht sind folgende:

  • Der Kontrollschacht gehört zur kommunalen Abwasserversorgung.
  • Für die Grundleitungen vom eigenen Grundstück bis zum Revisionsschacht ist der Eigentümer in der Verantwortung.
  • Der Grundstückseigentümer ist zur Schaffung einer Öffnung zum Zweck der Reinigung des Kontrollschachts verpflichtet.
  • In der Regel bestehen Revisionsschächte aus Betonteilen, jedoch findet der Kontrollschacht aus Kunststoff immer mehr Verbreitung.
  • Bezüglich der Standsicherheit für Revisionsschächte gelten DIN EN 1917, DIN 4034 und DIN EN 1992.

Vorteile von Kontrollschächten aus Kunststoff gegenüber Schächten aus Beton

Welches Material für den Bau eines Revisionsschachtes genutzt wird, unterliegt den Vorschriften der jeweiligen Stadtentwässerungämter.. Gleiches gilt für die Leitungen, wobei für den Einbau innerhalb eines Gebäudes hitzebeständige HT-Rohre notwendig sind. Im Außenbereich kommen hingegen meist belastbare Kunststoff-Rohre zum Einsatz.

Zu den Vorteilen eines Kontrollschachts aus Kunststoff zählt ihr verhältnismäßig leichtes Gewicht, das sich sowohl positiv auf den Transport, als auch den Einbau auswirkt. Darüber hinaus sind sie absolut dicht im Falle von aufsteigendem Grundwasser. Im Gegensatz zu Revisionsschächten aus Beton werden diese auch nicht vom im Abwasser enthaltenen Substanzen angegriffen.



Wichtiges zum Verlegen von Leitungen

Leitungen im Außenbereich sind grundsätzlich im Erdreich zu verlegen. Es besteht die Möglichkeit, Schmutzwasser und Regenwasser in separaten oder gemeinsamen Kanälen abzuleiten. Wo sich die Anschlüsse zwischen dem öffentlichen Kontrollschacht und dem privaten Entwässerungsbereich befinden müssen, wird jeweils von der Kommune festgelegt.

Geübte Handwerker sind oftmals in der Lage, die Rohrleitungen vom Haus zum Schacht selbst zu verlegen. Zuvor muss sich jedoch gründlich über die benötigte Größe bzw. den Durchmesser von Hauptleitung und weiteren Rohren informiert werden. Ebenfalls muss genau geprüft werden, welche Tiefe sich für die Verlegung eignet. Hierbei müssen mehrere Faktoren bedacht werden. Wird die Fläche etwa von schweren Fahrzeugen befahren, ist eine größere Tiefe anzusetzen. Wichtig ist, dass der Graben ausreichend breit ausgehoben wird, um die mittige Verlegung der Rohre zu ermöglichen.

Verantwortungsträger für die Funktionstüchtigkeit

Grundstückseigentümer sind in der Pflicht, die Leitungen und Anschlüsse instand zu halten. Sind diese undicht, wird die Abwasserentsorgung gestört. Dies verursacht nicht nur Kosten, sondern schadet außerdem der Umwelt. Laut Gesetz muss der Betreiber des Abwasserkanals bzw. der gesamten Anlage die Sorge für den ordnungsgemäßen Bau, Betrieb und Unterhalt tragen.

Grundsätzlich gilt: Eine ordnungsgemäße Grundstücksentwässerung wirkt sich auf die Abwassergebühren aus. Denn es wird bei der Berechnung die gesamte Wassermenge im städtischen Gebiet herangezogen. Mehrere defekte Abwasserleitungen, Anschlüsse oder Kontrollschächte machen sich bei der Höhe der Gebühren in jedem Fall bemerkbar.

Es gibt zahlreiche Kommunen, welche die Abwasserreinigung nicht selbst übernehmen. Sie geben diese an Verbands-Kläranlagen ab, wodurch weitere Kosten entstehen. Diese werden auf die Bürger umgelegt. Deshalb sollte man nicht nur sorgsam mit dem Wasserverbrauch umgehen, sondern auch auf einen hundertprozentig guten Zustand von Rohrleitungen und Schächten achten.



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