Ratgeber

Trockenbau im Bad - Was gibt es zu beachten?

Trockenbau ist eine Montage- und gleichzeitig Leichtbauweise der Innengestaltung. Im Gegensatz zu Arbeiten mit Beton oder Mörtel wird kein Wasser benötigt. Da bei der Trockenbauweise keine Feuchtigkeit entsteht, welche erst trocken muss, gilt sie als schnelle Alternative zur Errichtung einer Wand, einer Decke oder eines Bodens. Trockenbau beinhaltet die Anfertigung von raumbegrenzenden Konstruktionen, darunter

  • Wände zum Aufteilen eines großen Raumes, wie beispielsweise des Bads, um einen Extrabereich für die Dusche oder das WC zu erhalten
  • Montage neuer Wände zur Veränderung der Zimmeraufteilung im Innenbereich
  • Decken, die in Form einer Trockenbauwand tiefer gelegt werden, wodurch eine sogenannte abgehängte Decke entsteht
  • Böden zum Erreichen einer glatten Oberfläche, die zum Verlegen von Fliesen und Laminat benötigt wird

Baustoff Brandes berät Sie umfangreich in Sachen Trockenbau für das Badezimmer. Kunden erhalten Informationen über die Anforderungen für Decken, Wände und Böden. Werkzeuge zum Zuschneiden des Materials und vieles mehr, das Sie für Ihre Arbeit mit einem Trockenbau-System benötigen, stehen in den Fachgeschäften bereit. Von der Vorbereitung über die Wärmedämmung bis zum Verlegen von besonderen Fliesen – wir stehen für Sie bereit.



Trockenbauwand im Badezimmer - welches Material eignet sich?

Das Ständerwerk, welches im Trockenbau für die Wand benötigt wird, kann sowohl aus Holz, als auch aus Metall angefertigt werden. Für die Trockenbauwand kommen Materialien wie Gipskarton, Gipsfaser, Holz, Holzwerkstoff, Metall, Kunststoff oder Glas zum Einsatz.



Errichten einer Wand für das Badezimmer im Trockenbau

Mit ein wenig handwerklichem Geschick und dem passenden Werkzeug lässt sich eine Trockenbauwand im Bad leicht selbst integrieren. Häufig wird Gipskarton genutzt, der sich auch in Badezimmern bewährt hat. Er wird speziell auf hohe Luftfeuchtigkeit ausgerichtet.

Vermessen des Raumes zur Ermittlung des benötigten Materials

Bei der Vermessung des Badezimmers ist Sorgfältigkeit geboten. Idealerweise zeichnet man zunächst einen Plan von der Trockenbauwand inklusive aller Maße. Anhand derselben lässt sich die Anzahl der notwendigen Gipskartonplatten errechnen. Sicherheitshalber rechnet man einen Zuschlag von mindestens 10 Prozent hinzu.Bei der Vermessung des Badezimmers ist Sorgfältigkeit geboten. Idealerweise zeichnet man zunächst einen Plan von der Trockenbauwand inklusive aller Maße. Anhand derselben lässt sich die Anzahl der notwendigen Gipskartonplatten errechnen. Sicherheitshalber rechnet man einen Zuschlag von mindestens 10 Prozent hinzu.Bei der Vermessung des Badezimmers ist Sorgfältigkeit geboten. Idealerweise zeichnet man zunächst einen Plan von der Trockenbauwand inklusive aller Maße. Anhand derselben lässt sich die Anzahl der notwendigen Gipskartonplatten errechnen. Sicherheitshalber rechnet man einen Zuschlag von mindestens 10 Prozent hinzu.

Ständerwerk für die Trockenbauwand im Bad errichten

Zunächst beginnt man mit dem UW-Profil auf dem Boden. Dieses wird entweder mit Silikon festgeklebt oder angeschraubt. Als nächstes erfolgt die Befestigung an der Decke, danach an der Wand. Zum Schluss sind die vertikalen CW-Profile an der Reihe. Zum Zurechtschneiden der Teile sollte eine Blechschere vorhanden sein.

Die Plattenmontage im Trockenbau

Wenn erforderlich, schneidet man die Platten zunächst vor dem Verlegen zu. Mit einem Teppichmesser ist dies leicht möglich. Danach werden die Platten im Versatz festgeschraubt. Wichtig ist, dass zwischen Wand, Decke und Raum-Boden des Badezimmers eine Fuge verbleibt.

Verspachteln und Verputzen der Trockenbauwand im Bad

Sämtliche Fugen werden mit Fugenspachtel gefüllt. Gleiches gilt für die Schraubenlöcher. Zuvor sollten jedoch die Plattenkanten gründlich von Staub und Schmutz befreit werden. Am besten geht das mit etwas Feuchtigkeit: einfach einen Schwamm oder einen Pinsel mit ein wenig Wasser betropfen. Dann steht das Verputzen der Trockenbauwand im Bad an. Tiefengrund muss aufgetragen werden. Erst, wenn dieser getrocknet ist, kann mit dem Verputzen begonnen werden. Später besteht entweder die Möglichkeit zu tapezieren oder zu streichen. Für hundertprozentigen Schutz vor Feuchtigkeit empfiehlt es sich, Fliesen anzubringen.




Besonderheiten im Bad beachten

Leichtbauplatten verfügen über eine geringere Tragkraft. Beispielsweise ist zur Befestigung von Armaturen im Badezimmer für die Dusche oder Badewanne eine Doppelbeplankung erforderlich. Zum Anbringen eines Waschbeckens können Systemwände in das Ständerwerk eingebaut werden. Auch der Schallschutz ist eher niedrig, weshalb sich eine zusätzliche Abdichtung empfiehlt. Wer seine Fliesen im Bad nicht beschädigen möchte, kann anstatt Schrauben Silikon für die Befestigung des Ständerwerks verwenden.



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